JOSÉ MARÍA DÍEZ BORQUE
Spanische Literatur zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges

I. Einleitung

Wie allgemein bekannt, endet für Spanien der grausame europäische Krieg nicht 1648 mit dem Westfälischen Frieden, sondern erst 1659 mit dem Pyrenäenfrieden. Ebenfalls bekannt ist, daß Spanien sowohl auf den europäischen Schlachtfeldern als auch im eigenen Land gegen Frankreich und in seinen Kolonien in Übersee kämpfte. [1] Hier soll jedoch nur der Zeitraum 1618-1648 behandelt werden.

Die Schriftsteller dieser Zeit waren vor allem an den großen Persönlichkeiten des Krieges, wie Gonzalo de Córdoba, Spínola, der Kardinalinfant Ferdinand, Wallenstein oder Richelieu, interessiert, und es sind die großen spanischen Siege, wie die von Breda (1625), Bahía (1625) und Nördlingen (1634), die besungen und verherrlicht werden. Auch die mit der spanischen Außenpolitik verbundenen wichtigen dynastischen Ereignisse werden in der Literatur eingehend behandelt, so z.B. die gescheiterte Eheschließung des Prinzen von Wales, die für Ferdinand III. arrangierten Hochzeiten, Krönungen usw.

Da dem vorliegenden Artikel eine literarische Fragestellung zugrunde liegt, erscheint es richtig, ihn der jeweiligen Gattungszugehörigkeit der Werke folgend zu gliedern: Theater und höfische Festlichkeiten, Prosa und Dichtung.

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II. Theater und höfische Festlichkeiten

Seit seinen rituellen und zeremoniellen Anfängen hat das Theater neben vielen anderen Funktionen auch die der propagandistischen Verwertung der Geschichte. Theaterstücke wurden geschrieben, um an ein bestimmtes historisches Ereignis zu erinnern, und die Inszenierungen hatten den Charakter kollektiver Feiern, bei denen die Erzählung als Machtdemonstration dient. Doch das Theater gehörte ebenso wie ephemere Bauten, Umzüge, Bildergeschichten usw. zu den öffentlichen Ereignissen aus Anlaß der verschiedenen politischen und religiösen Feste. Und so ist es auch ein Grundzug des spanischen Theaters zur Zeit des Dreißigjährigen Krieges, daß es die Siege feierte, die Niederlagen und den allgemeinen Verlauf des Krieges jedoch vergaß.

Bereits im 16. Jahrhundert gibt es bedeutende Beispiele für dieVerherrlichung zeitgeschichtlicher Ereignisse, gleiches gilt auch für Geschehnisse der antiken Geschichte, wie z.B. in Cervantes' "La destrucción de Numancia" (Die Zerstörung von Numantia). Vier Dramen über Karl V. können hier als Beispiele dienen. [2] Das gegen Ende 1517 in Valladolid aufgeführte Theaterstück "Égloga real" (Königliche Ekloge) von Bachiller de la Pradilla feiert die Ankunft des Kaisers 1517 in Spanien, dies jedoch mit der deutlichen Absicht, eine größere Akzeptanz des aus fernen Landen kommenden Königs - der, wie die Cortes von Valladolid im Jahr 1518 bezeugen, nur zögerlich und mit Vorbehalt empfangen worden war - bei allen Ständen zu erreichen. Die "Coplas nuevamente trobadas sobre la prisión del Rey de Francia" (Neue Verse über die Gefangennahme des Königs von Frankreich) feiern den Sieg der kaiserlichen Truppen in Pavia (1525). Die schreckliche Plünderung Roms im Mai 1527 wurde von einem Dichter namens Juan de la Cueva gegen Ende des Jahrhunderts unter dem Titel "El Saco de Roma" (Die Plünderung Roms) auf die Bühne gebracht. Der Friede von Cambrai (1529) schließlich wurde zum Thema der "Farsa de la concordia" (Schwank über die Eintracht) von Hernán López de Yanguas.

Vor diesem Hintergrund schrieben so berühmte Autoren wie Lope de Vega oder Calderón de la Barca die Theaterstücke, die die spanischen Siege des Dreißigjährigen Krieges verherrlichen. Es sollte allerdings erwähnt werden, daß sich Lope de Vega auch mit anderen historischen Ereignissen und Persönlichkeiten befaßte: Von Karl V. handelt "El cerco de Viena por Carlos V" (Die Belagerung Wiens durch Karl V.) [3], "El asalto de Mastrique" (Der Sturm auf Maastricht) erzählt von der Eroberung Maastrichts durch den Herzog von Parma - sie werden von Morley und Bruerton auf 1596-1607 [4] datiert -, und vom alltäglichen Leben der Truppe in Flandern berichtet das zwischen 1597 und 1606 [5] geschriebene Stück "Los Españoles en Flandes" (Die Spanier in Flandern). Es gibt auch Werke, die Kämpfe und Kriegsherren thematisieren, die nicht mit dem Dreißigjährigen Krieg in Verbindung stehen: von der in der "Propalladia" des Torres Naharro (Italien) [6] veröffentlichten "Soldateska", einem frühen antiheroischen Stück, bis zu "El valiente negro de Flandes" (Der mutige Neger von Flandern), einem um 1622 entstandenen Drama von Andrés de Claramonte, in dem ein Mohrensoldat den Prinzen von Oranien gefangennimmt - eine andere Version der Geschichte lieferte Manuel Vicente Guerrero [7].

Es gibt viele Theaterstücke, die die spanischen Siege im Dreißigjährigen Krieg feiern. Die Siege von Fleurus, Breda, Bahía und Nördlingen wurden auf der Bühne verherrlicht. Ihnen allen gemeinsam ist der Lobpreis der spanischen Sache, die Würdigung der Tapferkeit der Offiziere, aber auch die Beschimpfung des Feindes und seiner Gründe für den Krieg. Einige dieser Werke waren Teil der Feste, die zur Erinnerung an diese Siege veranstaltet wurden.

In seinem Stück "La nueva victoria de don Gonzalo de Córdoba" (Der neue Sieg des Gonzalos de Córdoba,1622) beschreibt Lope de Vega die Heldentaten des Bruders seines Gönners, dem Herzogs von Sessa, im Pfälzischen Krieg, insbesondere den Sieg von Fleurus im Jahre 1622. Um Ton, Sinn und Absicht dieses Dramas zu erfassen, genügen die folgenden Verse:


Das durch die Holländer im Jahre 1625 eingenommene Bahía wurde im April desselben Jahres von Fadrique de Toledo zurückerobert. Dies war für Lope de Vega Anlaß, "El Brasil restituido" (Das zurückgewonnene Brasilien,1625) zu schreiben, das, so Menéndez Pelayo, "eine Art Lobpreis ist, ohne dramatische Fabel, aber von historischer Genauigkeit, in schöner Sprache, flüssigen Versen und mit viel patriotischem Enthusiasmus". [9] 1625 war in der Tat das Jahr der spanischen Siege, denn in dieses Jahr fiel die Übergabe von Breda, Verdienst des Feldherrn Spinola. Dieser große Sieg über die niederländischen Truppen wurde von Velázquez in seinem Bild "Las lanzas" (Die Lanzen oder Die Übergabe von Breda) verewigt, aber auch von Calderón de la Barca in seinem Drama "El sitio de Breda" (Die Belagerung von Breda, 1626?) und auch in Lope de Vegas "Diálogo militar en alabanza del marqués de Espínola" (Militärischer Dialog zum Ruhm des Marquis von Spinola), der laut Menéndez Pelayo entweder während eines Hoffestes oder - eher noch - im Hause Ambrogio Spinolas während dessen Aufenthaltes in Madrid von 1627 bis 1629 aufgeführt wurde. [10] Obwohl sich auch dieses Werk auf die Übergabe von Breda bezieht, gilt hier unser Interesse Calderón.

Aus Anlaß des Sieges schrieb Calderón wohl um 1626 sein Stück "El sitio de Breda" (Die Belagerung Bredas), wobei er die lateinische Chronik von H. Hugo benutzte. [11] Die Bedeutung des Stücks faßt Angel Valbuena Briones treffend zusammen: "Ein epischer Akzent gibt diesem Drama Calderóns seinen Sinn und seine Form [...]. Deshalb ist das Konzept der Ehre grundlegend für ein richtiges Verständnis dieses Stückes und seiner zahlreichen narrativen Elemente". [12] Dies zeigt sich in so hitzigen Versen wie den folgenden:

 "Gonzalo: Wir, deren Hände für Eroberung geschaffen sind, was sollen wir fürchten? Uns führt der Glaube, die lutheranischen Barbaren dagegen werden von Habgier, Ehrgeiz und Ketzerei angespornt; diese Tyrannen begehren das Kaiserreich, wo dieses doch zu Recht dem übertragen wurde, in dessen Händen es heute ist, dem, der den heiligen Nachfolger Petrus' verehrt. [...]

So wie die Morgenröte, rot und golden, so wie der reine Morgen durch die Sonne siegreich die Nacht hinter sich läßt, so erleuchtet Philipp sein Reich, und die Nacht flieht vor dem gleißenden Licht: Wenn so die Ketzerei schon in der Frühe vor seinen Strahlen flieht, wie wird es Mittags sein?

Der Himmel, der uns die zwei Siege gab, muß uns auch den dritten zugestehen, denn unser Anliegen ist das gleiche, und wir erhoffen die gleiche Gerechtigkeit; in unserem Sieg liegt auch seine Ehre, denn mit unserem Glauben verteidigen wir, unser Blut vergießend, seine Kirche." [8]
 "Mein demütiger Eifer, meine fromme Furcht lobpreisen den Glauben des mächtigen Philipp, des vierten Gestirns, das unsere Tage erhellt; und ich hoffe, daß dieser Glaube die Häresie in Flandern schrecken und jedem Widerstand ein blutiges Ende bereiten wird. Lobpreis dem Himmel und Spanien sei Ehr. (Man hört Trommeln) Doch wer sind diese? [...]

Alonso: Dies sind Spanier. Nun kann ich sprechen und diese Soldaten ohne Furcht loben: Denn sie erleiden ohne Klage, ob man sie gut bezahlt oder schlecht. Noch nie haben sie den schrecklichen Schatten der Angst gesehen und, obgleich stolz, sind sie gehorsam. Alles erdulden sie in der Schlacht, nur eines nicht, daß man sie beleidigt. In drei Terzios teilen sie sich auf, jede mit einen Kommandanten [...]" [13]
Wenn spanische Siege derart aufwendig gefeiert wurden, so liegt es auf der Hand, daß auch der bedeutende Sieg des Kardinalinfanten über das schwedische Heer bei Nördlingen nicht folgenlos am spanischen Theater vorübergehen konnte. Neben Calderóns religiöser Allegorie "El primer blasón del Austria" [14] (Das erste Wappenschild des Habsburgers) gibt es noch zwei weitere Stücke zu diesem Sieg: "Los dos Fernandos de Austria" (Die zwei Ferdinande von Habsburg) von Antonio Coello und "Victoria de Nördlingen y el Infante en Alemania" (Der Sieg von Nördlingen und der Infant in Deutschland) von Alonso de Castillo Solórzano.

Zu diesen Stücken schreiben Rull und de Torres:

 "Beide [Stücke] stimmen darin überein, daß die historischen Zusammenhänge um den Sieg von Nördlingen jeweils unwahrscheinlichen Liebesverstrickungen untergeordnet werden. Das heißt, Coello und Castillo Solórzano schreiben für ein anderes Publikum und in einem anderen psychologischen Moment. Ihr Publikum ist weniger an dem politisch-religiösen Leitmotiv der Habsburger interessiert, obwohl es aufgrund der Tatsache, daß es in einem katholischen Land lebte, am Kampf gegen die Protestanten Anteil nahm". [15]
Andererseits finden wir aber in Antonio Hurtado de Mendozas [16] "Los empeños del mentir" (Die Mühen des Lügens) in den Worten Theodors eine ausführliche und detaillierte Beschreibung der Schlacht von Nördlingen, in dem die spanischen Interessen im bekannten lobpreisenden Ton verherrlicht werden:

 "Theodor: Nachdem Gustav Adolf, flammender Komet aus dem Norden, nicht zufrieden damit, Blitz zu sein, als Funke unterging und nun tot ist [...]; seht die beiden habsburgischen Sonnen - während noch der Falke aus Norwegen in so viele kaiserliche Federbüsche die blutigen Klauen versenkt, verlassen zwei junge Adler ihre Nester, und die Glocken aller Länder begleiten ihren Flug; und der große Philipp IV., der bei so vielen Gelegenheiten die silberne Wand des Reiches und die goldene Säule der Kirche gewesen ist, schickt von seinem Hof den friedlichen Mars: den Marquis von Leganés, und als Kameraden die elegantesten Soldaten, die auf den heiligen Philipp schwören." [17]
Von ganz andere Art, fast komödiantisch, ist die Figur des "feigen Soldaten" im "Baile del alcalde del corral" (Tanz des Stallobersten) von Quiñones de Benavente. [18]

In "El primer blasón del Austria" (Das erste Wappenschild des Habsburgers) liefert Calderón ein schönes Beispiel dafür, wie profane Themen durch allegorische Bearbeitung eine sakrale Bedeutung gewinnen können. [19] An dieser Stelle interessiert jedoch die dramatische Bearbeitung des Sieges von Nördlingen in diesem religiösen Werk. Die Herausgeber des Werkes schreiben hierzu: "Calderón, der - wie aus einem Vergleich mit der Chronik und den bekannten Berichten hervorgeht - die Schlacht sehr wahrheitsgetreu beschreibt, überträgt die Ereignisse in eine Allegorie, in der er den Anschlag der Protestanten auf die katholische Kirche als Duell darstellt. Das Fehlen jeglicher Anspielung auf den politischen Kampf in Europa kann gerechtfertigt werden, wenn man berücksichtigt, daß das vom Staat auferlegte Schweigen - insbesondere was die Krise mit Frankreich betraf - durchaus respektiert wurde". [20]

Es ist überliefert, daß 1635 in Wien das Stück "Emulación de los elementos y aplausos de los dioses" (Der Wettkampf der Elemente und der Applaus der Götter) aufgeführt wurde. 1636 tanzte man zur Feier des Sieges von Nördlingen. [21] Auf den Sieg wurde auch in einem anläßlich der Krönung Ferdinands III. in Regensburg gezeigten Ballett [22] angespielt sowie auf Festen und Theateraufführungen in Rom zur Erinnerung an Ereignisse des Dreißigjährigen Krieges. [23]

Obgleich es angesichts des weiteren Verlaufs der Ereignisse nicht mehr sehr viele Festlichkeiten gegeben haben kann, bot der Krieg doch Anlaß zum Feiern. 1625 wurde der Kardinalinfant Ferdinand mit dem Stück "Al bélico valor siempre triunfante / ¡Oh madre España! de marciales glorias" [24] (Auf den immer siegreichen Kriegsmut, oh spanisches Vaterland, voll kriegerischen Ruhmes) geehrt. Feste gab es 1638 in Barcelona und Sevilla anläßlich des Sieges von Fuenterrabía [25], in Brüssel zur Feier der Siege gegen Bernhard von Weimar und den Herzog von Longueville [26] und 1648 in Madrid anläßlich der Erfolge in Neapel. [27] Die Kapitulation von Perpignan im Jahre 1642 war dagegen ein Sieg für Katalonien und wurde als solcher gefeiert:

 "Der Autor dieses Berichts beschreibt hauptsächlich die Festbeleuchtung und das Feuerwerk, mit denen dieses Ereignis zu Ehren Frankreichs gefeiert wurde, von dessen König, Königin, Dauphin und Kardinal Richelieu Portraits an einer Hausfassade angebracht worden waren." [28]
Es gab viele solcher und ähnlicher Feste, aus der Kompilation von Alenda und Simon Díaz seien nur einige wenige genannt:
  • die Ankunft des Prinzen von Wales zu seiner Eheschließung mit Maria, 1623 [30]
  • der Empfang für Erzherzog Karl von Österreich, 1624 [31]
  • der Empfang für den Herzog von Kleve, 1624 [32]
  • die Eheschließung von Maria von Österreich, der Schwester Philipps IV., mit dem König von Ungarn, 1629-1630 [33] Hierauf spielt auch Calderón in "Guárdate del agua mansa" [34] (Hüte dich vor dem stillen Wasser) an.
  • der Empfang und die Festlichkeiten zu Ehren des Kardinalinfanten in verschiedenen Städten Europas, 1632 und darauffolgende Jahre [35]
  • die Wahl Ferdinands III. zum Römischen König [36], mit einer sehr aufwendigen Aufführung des "Diálogo de la guerra y la paz" (Dialog zwischen Krieg und Frieden) von Calderón im Buen Retiro-Palast, um Frankreich zu zeigen, daß man genügend Geld für den Krieg habe. [37]
Zahlreiche Festlichkeiten gab es auch anläßlich der Hochzeit Philipps IV. mit Maria Anna von Österreich. Erwähnt werden soll noch, daß auch die im Rahmen des Dreißigjährigen Krieges so bedeutende und umstrittene Persönlichkeit Wallensteins offensichtlich Gegenstand eines verlorengegangenen Theaterstückes von Calderón und Coello war. De la Barrera erwähnt in diesem Zusammenhang ein weiteres Drama mit dem Titel "La vida de frislan" (Das Leben des Friedländers) von Mateos Fragoso. [38]

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II. Prosa

Die Behandlung des Dreißigjährigen Krieges in der Prosa zu untersuchen, erfordert eigentlich vorab eine Auseinandersetzung mit der Gattungsproblematik und dem literarischen Kanon des 17. Jahrhunderts, was allerdings den Rahmen der Studie sprengen würde. Um das Thema sinnvoll zu begrenzen, sollen hier fiktionale und politische Prosa und, wenn auch nur kurz, einige der vielen historischen Werke betrachtet werden.

Aufmerksamkeit verdient hier der Reisebericht "Viaje, sucesos y guerras del Infante Cardenal D. Fernando de Austria" (Reise, Ereignisse und Kriege des Kardinalinfanten Ferdinand von Österreich, 1631-1636) von Diego de Aedo y Gallart [45], Berater seiner Majestät, Kammersekretär seiner Hoheit und Schatzmeister von Brabant.

In verschiedenen Kapiteln schildert er Ferdinands Reisen durch Europa (Genua, Mailand, Rothenburg, Brüssel usw.) und viele Einzelheiten aus dem alltäglichen Leben, die dem Text den Charakter einer Dokumentation verleihen. Er beschreibt Empfänge und Festlichkeiten, zitiert die Inschriften auf den Triumphbögen, gibt Information über die politische Situation in Flandern und - besonders interessant - eine detaillierte Beschreibung der Schlacht von Nördlingen.

Dieser Bericht in der zum Genre des Pikaro-Romans gehörenden Erzählung "Estebanillo González" unterscheidet sich von den bisher genannten Lobpreisungen und Verherrlichungen. Andere Ereignisse, wie z.B. die Eheschließung von Maria von Österreich mit Ferdinand III. [46], werden auch erwähnt. Antonio Cid charakterisiert die Erzählung folgendermaßen: "Wir stehen hier vor einer Autobiographie, die von jemandem niedergeschrieben wurde, der sich völlig unwissend zeigt und den eine politische und geschichtliche Fragestellung, die über eine einfache Aufzählung von Namen, Persönlichkeiten, Orten und Ereignissen - derer er sich bedient, um den Anschein zu erwecken, daß er an dem einen oder anderen Ort war und die Bekanntschaft der genannten Personen gemacht habe - hinausginge, nicht interessiert. [...] Die Geschichte ist vor allem geschrieben, um zum Lachen anzuregen und nebenbei vom Narren zum Verwalter eines Spielhaus aufzusteigen." [47]

Hierauf verweisen auch Rull und de Torres. [48] Die Stimme des Schelms ist die eines Antihelden eines Sieges, der vom Theater gefeiert und in Fest und Dichtung verherrlicht wurde. Man darf jedoch nicht vergessen, daß eben diese Haltung dem pikaresken Genre eigen ist und daher auch nicht anders dargestellt werden konnte:

"Wir setzten unseren Marsch fort bis in die Nähe der Stadt Nördlingen, und unterwegs schlossen sich unserem Heer die Truppen des Königs von Ungarn an, wodurch sich unsere Stärke verdoppelte. Daraufhin beschlossen wir, die Stadt einzunehmen. Und als das Heer bereits unruhig wurde - während wir auf Priester, Kruzifix und Sakristan warteten -, kam das schwedische Heer, unser Gegner, und gedachte uns zu schlagen, aber sie kamen nach der Wolle aus und gingen geschoren nach Hause. Ich aber, um die Wahrheit zu sagen - obgleich dies nicht mein Metier ist -, verlor, als ich sie kommen sah, so den Mut, daß ich alle meine Besitztümer dafür gegeben hätte, mich in den geflügelten Ikarus zu verwandeln oder die Schlacht von einem Fenster aus betrachten zu können [...]. Ich fand jedoch ein Netz voller Thunfische, ein Schlachthaus voller arianischer Kälber und eine Fleischerei voll calvinistischen Fleisches. Und zum Ruf: 'Welch guten Tag werden die Teufel haben' begann ich mit meiner Lanze, Dicke aufzustechen und Bäuche zu durchlöchern, denn ich wäre nicht der erste, der erst nach dem Gewitter herauskriecht oder seine Lanze in einen schon toten Mauren sticht". [49]

Politische Prosa, in mehr oder minder gutem Stil, war im Spanien des 17. Jahrhunderts weit verbreitet. Einige der besten Autoren waren am politischen und diplomatischen Geschehen direkt beteiligt. Zwei sind besonders hervorzuheben: Diego Saavedra Fajardo und Francisco de Quevedo, die, neben vielen anderen Themen, auch über den Dreißigjährigen Krieg schrieben, insbesondere über die Konflikte mit Frankreich. Die Bedeutung und Tragweite dieser Werke sind von Arredondo treffend beurteilt worden:

"Wir haben es hier mit zwei bedeutenden und gut informierten Schriftstellern derselben Generation zu tun, die ihr Talent in den Dienst einer politischen und patriotischen Sache stellen. Gerade aus politischen und patriotischen Gründen beantworten Quevedo und Saavedra das französische Manifest in der ersten Person und wenden sich in ihren Schriften direkt an den König von Frankreich. Ihre unterschiedliche Auffassung von Politik und Patriotismus führt jedoch zu formell unterschiedlichen Antworten, worin sich ihre verschiedenen Charaktere äußern." [51]

Die Texte von Saavedra zeigen deutlich, wie Meinungen durch einen Pamphletschreiber beeinflußt werden, der sich nicht scheut, falsche Nachrichten zu verbreiten und als Diplomat "Informationen, Nachrichten und Gerüchte einsetzt, um sie propagandistisch zu nutzen." [52]

In "Locuras de Europa" (Wahnsinn von Europa) analysiert Saavreda die Situation in Europa mit der klaren Absicht, Spanien gegen "die von den Franzosen anläßlich des Kongresses von Münster verbreiteten Verleumdungen und Betrügereien" [53] zu verteidigen. Während die französische Armee triumphierte, entwarf er das Bild eines im Inneren verwüsteten Frankreichs und wandte die militärischen Erfolge in Niederlagen für das Volk um:

"Die Siege vermehren den Ruhm des Königs und die Trauer seines Volkes; denn mit dem Triumph kommt die Nachricht vom Tod seiner Söhne, Brüder und Freunde. Es gibt kaum eine Familie in Frankreich, in der nicht Trauer herrscht; ein Großteil des Adels ist ohne Erben, und die Dörfer und Städte sind verlassen, so daß es an Bauern und Handwerkern fehlt: Frankreich ist so gequält, daß es gegen sich selbst nicht weniger als gegen andere Staaten kämpft und unter dem gleichen Elend leidet, das es anderen Ländern zufügt". [54]

Dies trifft für alle Kriege und alle Staaten zu, und der Feind wird immer als Verkörperung des Bösen gesehen. In Saavedras "Respuesta al manifiesto de Francia (1635)" (Antwort auf das französische Manifest) wird dies besonders deutlich, wo die "üblen Absichten" der "Großzügigkeit und Reinheit" gegenübergestellt werden. [55]

Wegen seiner vielen politischen Aktivitäten verfügte auch Quevedo über Informationen aus erster Hand. Als er 1639 ins Gefängnis kam, sagten die einfachen Leute, daß er verhaftet worden sei, weil er ein französischer Spitzel gewesen sei und Kontakte zu einem Bediensteten Richelieus gehabt habe. [57] Tatsache ist jedoch, daß er in seiner berühmten "Carta [...] Luis XIII" (Brief [...] an Ludwig XIII.) die französische Haltung hart angreift, darin anderen Antworten auf die französische Kriegserklärung ähnlich. Er gebrauchte - wenn auch in abgeschwächter Form - fast messianische Worte und schrieb von Spanien als einem "Erwählten Volk". [58] Die "Carta" ist deshalb besonders interessant, da sich an ihr der Übergang vom Pamphlet zum echten literarischen Text zeigt:

"Gerade die Subjektivität des Briefes von Quevedo offenbart den literarischen Wert des Textes, in dem der Autor die Beschreibung des historischen Ereignisses mit umfassendem Wissen und rhetorischer Brillanz verbindet und so zu einem überzeugenden Kunstwerk macht." [59]

Quevedo behandelt die schwierigen Beziehungen zwischen Spanien und Frankreich auch an anderen Stellen. Im "Lince de Italia" (Luchs von Italien, 1628) untersucht er mit viel Scharfblick die Beziehungen des Herzogs von Savoyen zum französischen König und deren Konsequenzen. Auch in anderen, im selben Jahrzehnt geschriebenen Texten - "Panegírico" (Lobschrift); "La Rebelión" (Die Rebellion) - behandelt er das Verhältnis zu Frankreich. In "La Rebelión" greift er die Katalanen heftig an und kritisiert Frankreich und dessen "ungerechten Krieg gegen die Christenheit". [60]

Auch die Haltung anderer Feinde Spaniens im Dreißigjährigen Krieg wird in der Prosa Quevedos thematisiert. So übt er in "La hora de todos" (Die Stunde aller, 1642) vehement und mit spitzer Feder Kritik an der Präsenz der Niederlande in Amerika:

"Die Holländer leben dank des Meeres auf Landfetzen, die sie ihm durch Sandhügel, die sie Deiche nennen, rauben. Sie rebellieren gegen Gott im Glauben und gegen den König im Gehorsam, indem sie ihre Abspaltung durch politisches Handeln festigen, nachdem sie sich durch Raub in verbrecherischer Freiheit und Unabhängigkeit befinden und ihr Land durch bewaffneten und bewußten Verrat vergrößern. Ihr Wohlstand hat sie aufsässig gemacht. Sie nennen sich eitel die Erstgeborenen des Ozeans und sind davon überzeugt, daß ihnen das Meer, welches ihnen Land zum Wohnen gab, auch das sie umgebende Land nicht vorenthalten könne. Daher beschlossen sie, die See mit Schiffen voller Piraten zu füllen, und wo sie nur können im Westen und Osten sich Stücke abzuzwicken." [61]

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IV. Die Dichtung

Die Dichtung des 17. Jahrhunderts ist wie ein stürmischer Ozean, der nicht leicht zu durchsegeln ist. Man muß zwischen Hunderten von handgeschriebenen Lied- und Gedichtsammlungen, gedruckter Verse und Balladen, zwischen Bücher einzelner Poeten, Manuskripten und Einzelblättern hindurch navigieren - ganz zu schweigen von der faszinierenden Menge mündlich überlieferter Dichtung. Überall begegnet man Schwierigkeiten bei der Bestimmung der Autoren, falschen Zuschreibungen und Datierungen, und die Genauigkeit der Texte ist fraglich. Aus all diesen Problemen folgt, daß jede Generalisierung bezüglich der Poesie nur eine vorläufige sein kann. Dies gilt auch für die Untersuchung des Einflusses des Dreißigjährigen Krieges auf die spanische Dichtung zwischen 1618 und 1648.

Flugblätter waren nicht das geeignete Medium, um der Besorgnis und Unruhe des Volkes Ausdruck zu verleihen, welches seine Armee an vielen Fronten gleichzeitig kämpfen sah, feststellen mußte, daß der Krieg selbst vor spanischen Boden nicht haltmachte (Portugal und Katalonien ab 1640) und schließlich durch hohe Steuern, wirtschaftlichen Ruin und Tod den Verlauf der Ereignisse am eigenen Leib spürte. Maria Cruz García de Enterría stellte eine Chronologie der Schlachten und der entsprechenden Flugblättern auf:
  • 1618: Unruhen im ganzen Reich, politische (Lerma) und militärische Ursachen: 1 Flugblatt
  • 1621: Einkreisung durch die Mauren von Mamora und erneuter spanischer Sieg: 1 Flugblatt
  • 1622: Krieg gegen die Türken in Polen: 1 Flugblatt
  • 1622: Dreißigjähriger Krieg: Toneins: 1 Flugblatt; Montpellier: 1 Flugblatt
  • 1625: Das Problem des Veltlins dauert an; Kriege in Italien: 1 Flugblatt
  • 1636: Feldzug des Kardinalinfanten in Frankreich: 1 Flugblatt
  • 1638: Schlacht von Fuenterrabía: 8 Flugblätter
  • 1639: Rückgewinnung von Salces von den Franzosen: 1 Flugblatt
  • 1640: Neue Feldzüge des Kardinalinfanten in Flandern: 2 Flugblätter
  • 1640: Sieg der Portugiesen gegen die Niederlande und Rückgewinnung von Pernambuco: 1 Flugblatt
  • 1640: Der Dreißigjährige > Krieg geht weiter: Schlachten in Frankreich und Italien: 1 Flugblatt
  • 1644: Schlacht um Lérida: 1 Flugblatt
  • 1648: Erneute Eroberung von Lérida: 3 Flugblätter
García de Enterría hebt den häufig propagandistischen Charakter der über den Krieg berichtenden Flugblätter hervor: "In den echten Flugblättern wird von keiner einzigen spanischen Niederlage berichtet. Alle erzählen von Siegen [...]. Aber die Literatur der Flugblätter fragt nicht nach dem Warum der Ereignisse. Wie immer berichtet sie nur. Und - auch wie immer - nur von den Siegen". [64] Wie bereits an anderen Beispielen zu sehen war, wird nach dem üblichen Verfahren vorgegangen: Lob der Heerführer sowie ihrer Truppen und Schmähung des Feindes. García de Enterría nennt in diesem Kontext Flugblätter aus dem Jahre 1635 gegen die "holländischen Ketzer" und die Franzosen im Dreißigjährigen Krieg [65 ] und zitiert einige satirische Verse gegen Frankreich, in denen sich Gefühle instinkthafter Brutalität, teils scherzhaft gemeint, teils aber auch mit ironisch-sadistischem, Unterton manifestieren [66]:

 "Unter stolzen Federbüschen / jagt ihr Nasen und Ohren / zwischen Lockenmähnen / und Schnurrbartwäldern: / wahrlich, wenn die Leute / kämen, sie zu sehen, / würden sie in den Straßen singen, / zu Ehren eurer Harnische / schlecht erging es euch Franzosen, / bei der Jagd von Roncesvalles. / Jetzt ist das Ungestüm Frankreichs / etwas gedämpft, / denn von Nasenlosen / hört man weniger Prahlerei [...]" [67]

Im 17. Jahrhundert waren in Spanien die Pasquines, Schmähschriften - gereimt oder in Prosa [68] - sehr verbreitet. Sie wurden an öffentlichen Stellen der Stadt ausgehängt. Zuweilen waren sie, ähnlich wie die Bildergeschichten auf den Jahrmärkten, illustriert. Auch hier gibt es eine unüberbrückbare Lücke zwischen dem, was einst kursierte, und dem, was heute erhalten ist. Sicher ist allerdings, daß es sich um eine satirische Protestliteratur handelt, die verfolgt und bestraft wurde. Die Kritik und Satire bezieht sich jedoch nur selten auf die Auswirkungen des Krieges auf das Land, denn wie bereits festgestellt, feiert die Literatur im allgemeinen die Siege, zeigt aber nicht die schrecklichen Folgen des Krieges. Dies wird auch in einem Flugblatt aus dem Jahr 1640 deutlich:

 "In Rom kam diese Schmähschrift heraus: Man hatte einen Löwen gemalt, aus dessen Nase drei bourbonische Lilien wuchsen, und dessen Atem sie verwelken ließ, und am Schwanz waren drei Fliegen, nach denen er schlug; an der linken Locke war eine Frau angebunden, an der rechten Locke ein Mann und weiter vorn ein anderer, der sich die Augen mit einem Tuch wischte, und das folgende schlechte Gedicht, eine Satire, die ihrem Autor nicht gerade zur Ehre gereicht:

Von seiner spanischen Höhle aus / Bringt der Löwe mit seiner Nase / Die Lilien zum Verwelken, / Und schlägt nach den Bienen mit seinem Schwanz; / Und mit einer Locke nur / Der vielen seiner Mähne / Fesselt er Savoyen in Turin; / Und ohne eine andere Waffe hervorzuholen, / Singt Parma das Miserere, / Und Holland beweint sein Ende." [69]

Sehr interessant ist ein Pasquin von 1641, das ausnahmsweise doch auf die schwierige Situation des spanischen Imperiums anspielt:

 "Zu dieser Zeit erschien in Madrid eine Schmähschrift mit einem Bild König Philipps IV., der an der Himmmelspforte um Einlaß bittet. Der heilige Petrus, der ihn nicht erkennt, fragt wer er sei. Der König antwortet: 'Ich bin der König von Spanien', worauf Petrus bewundernd sagt: 'Wie kann ein Königreich in Flandern, ein weiteres in Amerika, ein anderes in Italien und noch eines in Afrika den Himmel betreten?' Der König überlegt eine Weile und antwortet Petrus dann: 'Wenn Ihr mir deswegen den Zutritt verweigert, so macht Euch darüber keine Gedanken, denn in einem Jahr wird es diese und andere Häfen nicht mehr geben". [70]

Ein weiterer satirischer und kritischer Kommentar zur Lage in Europa ist in der Schmähschrift "Cristianísimo llaman y es tirano" (Höchstchristlich wird er genannt und ist doch ein Tyrann) zu finden. [71] Alle Versuche der Obrigkeiten, die Pasquine zu unterdrücken, waren vergeblich, sie wurden das ganze 17. Jahrhundert hindurch publiziert. [72]

Andere politisch-satirische Dichtung ging in Form von Manuskripten von Hand zu Hand und entging so der Zensur, die gegenüber allen Druckwerken geübt wurde. [73] Man kann solche Schriften in Liedsammlungen und anderen Dokumenten finden, die sich in einigen Bibliotheken erhalten haben. [74] Sie beinhalten ausführliche satirische Bemerkungen über Politiker (zuweilen sogar über den König), die von der Regierung getroffenen Maßnahmen, die allgemeine Lage des Landes, die Verwaltung und die Wirtschaft. Allerdings werden weder die Kämpfe des Dreißigjährigen Krieges noch seine Lenker in erwähnenswertem Maße thematisiert - möglicherweise, da die Dichter mehr am Zustand des Landes interessiert waren. Mercedes Etreros schreibt hierzu: "Die Außenpolitik ist weniger wichtig, denn ihre Anliegen sind weniger unmittelbar, und sie wird weder als Propaganda (durch die Führungsschicht) verwertet noch als interessantes Thema beurteilt." [75] Sie zitiert allerdings zwei Gedichte, die sich mit der spanischen Kriegssituation in Europa auseinandersetzen:

 "Was sagt Europa über die Macht Spanien? / Es hat ihr gefehlt an Mut, List und Geschick, / Der Papst, der es gut meint, / Hat einen Ablaß versprochen, / Der Franzose wetzt seine Klauen / und hofft, daß er Katalonien einnehmen kann, / Und der Cäsar, mit seiner Tochter und seinem Erben, / Begnügt sich mit Schmuck und Geld. [...] / Das gequälte Volk stöhnt und weint, / Die Regierung tritt alle Stunde zusammen, / Die Steuern sind weiter so hoch wie sie waren, / Und können nicht mehr, wie früher, / Von den Reichen bezahlt werden, denn sie sind arm geworden, / Und nicht von den Armen, weil sie arm sind: Gott sei gelobt"

"Pernambuco und Brasilien / Gehören zu Holland, / Mailand wird vom Franzosen begehrt, / Und jeder will Neapel; / Navarra wird im April / Vom Bourbonen besucht / Und Guipuzcoa zum Abschluß, / Nachbarn und Basken / Wollen nicht erobert werden, / Denn sie haben bereits ihren Schutz. / Flandern wird sich / Mit dem Nachbarn Holland einigen, / Und der unstete Amerikaner / Wird ohne Flotte auskommen können." [76]

In den untersuchten Handschriftensammlungen finden sich Lieder und Verse, die sich auf die Kriege beziehen, in die Spanien zu verschiedenen Zeiten verwickelt war. Im 17. Jahrhundert jedoch scheint sich die politisch-satirische Dichtung eher den Kriegen zu widmen, die in Spanien selbst ausgetragen wurden (Katalonien und Portugal), da die Ereignisse lebendiger und näher waren:

 "Der Krieg ist aus Italien und Flandern / Nach Spanien übergewechselt, / Und Herr über das Land / Ist der dreiste Soldat; / Voll Habgier beraubt er / Mit militärischer Anmaßung Länder und Dörfer; / Und der Krieg bedeutet endlich / Für viele Verderben / Und für wenige Gewinn. [...]"

"Wenn dem von Katalonien gegeben würde, / Was ihm zusteht, / Müßte man gegenwärtig nicht / In die Mäuler so vieler Raubtiere sehen. / Großer Schäfer, bedenke, / Was Dir Dein Knecht rät, / Denn seine Worte sind ehrlich, / Und er ist ein treuer Vasall: / Bringe in den Händen das Salz / Und einen ganz einfachen Hirtenstab [...]"

"Luther und Calvin mögen in Barcelona ruhig sein / Und mit Gottes Hilfe sich nicht hier niederlassen / Und daß Rosas nicht eingenommen werde, nur wenig Kampf und wenig Beute, / Damit, oh Herr, es wieder genauso Frühling werde wie jetzt. / Wenn Perpignan verloren ging, so ist das nicht von Wichtigkeit, / Denn vor Jahren retteten es Leganés und La Hinojosa". [77]

Man gibt dem König Ratschläge, wie er in seiner Militärpolitik zu handeln habe:

 "[...] Da aber nun Italien und Flandern Geld benötigen, / sollten die unnützen und großen häuslichen Ausgaben aufhören. / Und nicht mit meinem Blut und dem meiner Söhne / viele der Lustbarkeit dienende Teiche angelegt werden. / [...] / Philipp, die Welt bittet dringend dich, / von den Ketzern so gefürchteter König, / wach auf, denn schlafend / fürchtet und liebt Dich niemand; / wach auf, König, denn die ganze Welt sagt, / Deine Krone sei die eines Löwen / und Dein Schlaf der eines Murmeltiers; / schau, wie die Schmeichler Dich / mit dunklen Absichten / 'unser Vater' nennen. / [...] / Sieh den holländischen Piraten: / Da er Dein Reich ohne Schutz sieht, / fürchtet er seinen König nicht mehr, / Er beraubt Dich des Goldes und Silbers / und beschimpft Dich öffentlich / und stellt Dich als Bettler hin / und ruft, wissend, worunter Dein Reich leidet, / den Spaniern, die leben wollen / ohne Gott und Gesetze, zu: / 'Kommt zu uns' / [...] / Der Ketzer nahm Grol in diesem Sommer ein, / Gedenkst Du, Deine Torheit damit zu berichtigen, / daß Du Deinen Messias nach Flandern schickst?" [78]

Die vielen kriegsbedingten Steuern waren eine schwere Last für das Volk, das die Folgen der spanischen Außenpolitik zu tragen hatte, die - wie gezeigt - vielfach verherrlicht und kämpferisch verteidigt wurde. Dies bezeugen auch folgende Verse:

 "Es ist nicht richtig, daß die Treue / Deiner Vasallen damit belohnt wird, / daß immer mehr Steuern erhoben / und die Tore so vielen Übeln geöffnet werden; / daß das lästige Schwert / die harten Steine abnutzt, / und so muß man schließlich sehen, / daß bei so viel Geben und Verlangen / nicht immer gesagt werden kann: / Geduld, Treue und Glaube, / 'So geschehe es!' / [...] / Dein gesamtes Reich ist verschuldet, / weil es bezahlt, was es nicht muß, / es gibt keine Ausrede, die für soviel / "entschuldigte" Besteuerung nicht genutzt wird; / Du wirst sagen, mit so viel Krieg und Truppen / bist Du dazu genötigt, / und es sei notwendig, daß dieser Beitrag / den Eintreiber unterhalte; / was jedoch am meisten trifft, ist, / daß Du unsere Schuldner / zu Deinen Eintreibern ernennst." [79]

Aus dem Bisherigen läßt sich schließen, daß diese Art der Dichtung im 17. Jahrhundert nicht generell als ein Medium der Klagen und Proteste über die Auswirkungen des Krieges angesehen werden kann, sondern in den meisten Fällen, dem Gefühl der inneren Einheit folgend, eher gegen den Feind von außen aufruft.

"Die propagandistische Hervorhebung der eigenen Siege und die Beschimpfung des Feindes" [80] sind in den Romanzensammlungen zu finden - so Jesús Antonio Cid. Er erwähnt verschiedene Romanzen über Wallenstein, Frankreich und Katalonien oder den Krieg in Flandern. [81] Bezüglich der Beziehungen zwischen Frankreich und Katalonien wären außerdem "Al ambicioso francés/ los inquietos catalanes" (Dem ehrgeizigen Franzosen, den unruhigen Katalanen) [82] und das Gedicht gegen die Feinde der Habsburgischen Monarchie anläßlich der Wahl des Römischen Königs zu erwähnen. [83]

Dem Verfasser des "Estebanillo González" - nach Cid Gabriel de la Vega, Autor zweier zwischen 1640 und 1643 erschienenen "Relatos versificados de las campañas militares de Flandes" (Geschichten in Versform über die Feldzüge von Flandern) - schreibt Cid auch vier weitere Gedichte zu: die hart angreifende "Sátira contra los monsiures de Francia [...]" (Satire gegen die französichen Herren [...]); "A una enferemedad que tuvo su Alteza del Señor Infante Cardenal en Flandes" (Auf eine Krankheit, die seine Hoheit der Kardinalinfant in Flandern hatte); "Coloquio entre el Rey de Francia y Rochelí cuando restauraron a Corbí, estando su Alteza del Infante indispuesto" (Gespräch zwischen dem König von Frankreich und Richelieu (Rocheli) anläßlich der Rückeroberung von Corbí, wobei Seine Hoheit, der Infante, unpäßlich war); "La batalla que tuvo el Príncipe Thomás al pasar la ribera de Soma, y retirada del noche del Conde de Suayson" (Die Schlacht von Prinz Thomas beim Übergang des Soma und der Rückzug bei Nacht des Grafen von Suayson). [84]

Die zuletzt zitierten Gedichte stammen, anders als die Menge anonymen Materials, die bis hierher betrachtet wurde, von einem uns bekannten Autor. So können wir mit ihnen zu den Gedichten namentlich bekannter Autoren überleiten.

Bei Góngora finden wir Gedichte über verschiedene dynastische Ereignisse, wie die geplante Eheschließung des Prinzen von Wales mit der Infantin María [85], aber vielleicht kann man auch - obgleich dies nicht sein Stil war - eine gewisse Kritik am Feind heraushören, etwa im "Panegírico al duque de Lerma" (Lobrede auf den Herzog von Lerma) [86] und in der undatierten satirischen Romanze "Cuando pasé de las Indias". [87] Besonders hervorgehoben sei jedoch sein 1620 geschriebenes Sonett zu Ehren des im Dreißigjährigen Krieg so wichtigen Kardinalinfanten [88], dessen späterer Sieg bei Nördlingen viele Dichter inspirierte. Rull und de Torres erwähnen andere den Kardinalinfanten rühmende Texte "lyrischen" oder "lyrisch-epischen" Charakters: "Fernando" (Ferdinand) von Bocangel, "España consolada" (Getröstetes Spanien) von Salcedo Coronel, "Elegía en la muerte del Señor Infante don Carlos" (Klagelied zum Tode des Infanten Karl) von Calderón de la Barca, welches, obgleich dem Bruder gewidmet, auch Hinweise auf den Kardinalinfanten enthält [89]; "Panegírico de los hechos victoriosos del Infante don Fernando" (Lobrede auf die Siege des Infanten Don Fernando, 1636) von González de Salcedo und ein "Lied" von Lope de Vega über "La vega del Parnaso" (Die Aue des Parnaß, 1637). [90]

Das Werk Quevedos enthält Gedichte über verschiedene, bedeutende Persönlichkeiten des Dreißigjährigen Krieges, die - je nach Partei - lobend oder kritisch ausfallen. Zu ersteren gehört das Sonett "Al duque de Lerma, Maese de Campo, General de Flandes" (Auf den Herzog von Lerma, Feldherr und General von Flandern):

 "Du, in dessen Venen fünf Granden Platz haben, / die Dein Schwert noch größer macht, / Du bist Statthalter von Kastilien / Und in der Gefahr Vorstreiter in Flandern" [91]

sowie das Sonett auf den Marquis Ambrogio Spinola:

 "Was in Troja durch List gelang, / durch Sinon, Odysseus und das hölzerne Pferd, / vollbrachte in Ostende an der stolzen Mauer / Dein Schwert, das Deine Legionen anführte. / Als Deine Schwadronen auftauchten, fielen / Friesland und Breda, / und unter Deinen Waffen sah der Ketzer / seine Mauern und Banner ohne Wappen. / Die ganze Pfalz unterwarfst Du / für den spanischen König, und Deine Anwesenheit /setztest Du der Wut der Ketzer entgegen [...]." [92]

Aus einem satirischen Sonett "Al Cardenal Rucheli" (Auf Kardinal Richelieu) stammen dagegen folgende Verse:

 "Wohin, Richelieu, eilt Ihr schnellen Fußes: / Wohin Blut, nicht der Purpur gehört; / die Flüsse enden im Meer, / und im Meer nimmt Richelieu ein schreckliches Ende. / Und nun, Richelieu, woher kommt es, / daß der Hahn ohne den Roussillon kommt, / und laut kräht und die Federn schwenkt, / in dem Nest, das nie beschädigt wurde?" [93]

Auch der Verräter Wallenstein ist Ziel Quevedos, über den er in seinem satirischen Gedicht "Justificación" (Rechtfertigung seines Todes) schreibt:

 "Der Löwe von Spanien gab ihm sein Lamm, / aber er, der Wolf, wollte seine Festkleider mit Blut beschmutzen; / der kaiserliche Adler gab ihm seine Flügel, / aber er widersetzte sich mit seinen Klauen. / Mit mehr Hochmut und Arglist als Kampfgeist / gewann er das Königreich Böhmen; / die Wahl seines Zepters überließ er den Kugeln, / und mit dem Schwert bekam er die Krone. / Er fiel, in blutige Teile zerstückelt, / der Herzog von Friedland, von wissenden Händen gefällt / zur Bestrafung seiner Pläne." [96]

Gemäß seines Ideals von Spanien und dem König plädiert Quevedo für eine kämpferische Haltung gegenüber dem Feind. Bereits in seinem Sonett "Exhortación a la majestad del rey nuestro señor Felipe IV para el castigo de los rebeldes" (Ermahnung Seiner Majestät, unseres Königs Philipp IV. zur Bestrafung der Rebellen) hatte er mit viel Ungestüm gefordert:

 "Bewaffnet mit Blitzen die unbesiegbare Hand, / auf daß sie fälle den anmaßenden Belgier, / den Franzosen, Schweden und Deutschen" [97].

Im gleichen Ton heißt es in dem Sonett "Al rey nuestro señor Don Felipe IV" (Auf den König, unsern Herrn Philipp IV.):

 "Schleudere mit Deiner Hand den vernichtenden Blitz, / so strafst Du Hochmut und Wahn, / und wenn Du in den Krieg ziehst, wirst Du siegreich zurückkehren" [97]

Diese Einstellung Quevedos kommt auch in seiner sehr bekannten "Epístola satírica y censoria" (Satirische und tadelnde Epistel) zum Ausdruck:

 "Ein behaarter Spanier konnte / die Deutschen furchtlos Trinker nennen / und die Holländer Ketzer und Heimtückische. / Er konnte Italien Unbeständigkeit vorwerfen; / aber heute sind wir auf viele Arten / Kopien dieser Originale. / [...] / Möget Ihr, Herr, ein solch glückliches Zeitalter erreichen; / und wenn Ihr unser Heer anschaut, / in vereinter und kriegerischer Verfolgung, / möge die tapfere und militärische Disziplin / mehr Befürworter haben als das Spiel: / Es ruhe der falsche und der feine Stoff. / Möge das arabische Gewand durch die Rüstung abgelöst werden, / und wenn Fronleichnam es nicht für Tänze erfordert, / so mögen Flor und Glitter kein Glück haben". [99]

In seiner spöttischen Satire auf einen "betrunkenen flämischen Soldaten", der eine "alte Witwe mit 100 Dukaten Mitgift" heiratet, greift Quevedo das alte Thema vom feigen Soldaten auf:

 "Die Heirat wird dir nicht viel Gutes bringen, / denn wenn er dich schwängert, / wird es Verdächtigungen geben. / Du hoffst umsonst darauf, / denn wenn du von ihm empfängst, / wird Bosheit daraus erwachsen. / Wenn er, der bei Dünkirchen / mit seiner Waffe nichts unternahm, / lädt er (der Arme!) sie wiederum ohne Ziel, / nicht in Brabant oder Rouen, sondern in Friesland / werdet ihr beide gewinnen, / denn du fandest dein Flandern und er sein Frankreich." [100]

Quevedos Stimme ist es, die Spanien, die "Herrin vieler", aber "von so vielen Feinden beneidet und verfolgt", mahnt, auf der Hut und für den Kampf bereit zu sein, denn

 "Es passiert, oh Spanien, oft viel leichter, / daß das, was du allein allen abgenommen hast, / dir allein alle wieder wegnehmen können." [101]

Und so geschah es im großen und ganzen, obgleich Quevedo in Prosa und in seinen Versen die militärischen Siege verherrlichte und dazu anspornte, den Krieg fortzuführen.

Nach dem bisherigen Überblick über die verschiedenen literarischen Werke - Theater, Prosa und Dichtung - erscheint eine zusammenfassende Bewertung kaum noch notwendig. Es wurde gezeigt, daß das Feiern der Siege, die Verherrlichung der Heerführer und die Angriffe auf den Feind die Koordinaten sind, die die spanische Literatur zum Dreißigjährigen Krieg bestimmen. Der Niedergang des Reiches, die Angst vor dessen Teilung, die schmerzhaften Folgen des Krieges sowie der Verlust an internationalem Ansehen sind Themen, die für die spanische Literatur zum Dreißigjährigen Krieg offensichtlich nicht von Interesse waren.

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ANMERKUNGEN

1.Meinen Bemerkungen im Text folgend, verzichte ich hier auf die Angabe von bekannten und nützlichen Geschichtsbüchern sowie einschlägigen Studien bekannter Forscher wie Parker, Elliott, Domínguez Ortiz, Stradling, Alcalá Zamora, Thompson, Palacio Atard, Chudoba usw.
2.Zu diesem Thema siehe auch Díez Borque 1991.
3.Laferl 1994, S. 71.
4.Griswold Morley/Bruerton 1968.
5.Griswold Morley/Bruerton 1968.
6.Zur historischen Bedeutung dieses Stücks siehe Sito Alba 1983, S. 215ff.
7.Diese Angabe machte mir freundlicherweise Prof. Moses Etuah Panford, Jr.
8.Vega 1970, S. 336f.
9.Vega 1970, S. 30.
10.Vega 1970, S. 37.
11.Barca 1966, S. 104.
12.Barca 1966, S. 103.
13.Barca 1966, S. 105f.
14.Publiziert in Rull/Torres 1981.
15.Rull/Torres 1981, S. 62.
16.Zitiert bei Cid 1989, S. 69.
17.Vega 1951, S. 445.
18.Rull/Torres 1981, S. 110.
19.Vgl. hierzu Díez Borque 1983.
20.Rull/Torres 1981, S. 67.
21.Sommer-Mathis 1994, S. 44 und Anm.
22.Sommer-Mathis 1994, S. 44.
23.Sommer-Mathis 1994, S. 45.
24.Alenda 1903, S. 245f.
25.Alenda 1903, S. 290f.
26.Alenda 1903, S. 295.
27.Alenda 1903, S. 299f.
28.Alenda 1903, S. 296.
29.Alenda 1903, S. 214-246; Simón Díaz 1982.
30.Simón Díaz 1982, S. 197-256; Alenda 1903, S. 214-232. In satirischer Form wurde es auch von Quevedo aufgenommen.
31.Simón Díaz 1982, S.306; Alenda 1903, S. 243ff.
32.Simón Díaz 1982, S. 306.
33.Simón Díaz 1982, S. 371, 392, 393; Alenda 1903, S. 259ff., 265-272.
34.Hierauf spielt auch Calderón in "Guárdate del agua mansa" an, vgl. Rudolf 1994, S. 35.
35.Alenda 1903, S. 276-279, 282, 284ff.
36.Alenda 1903, S. 287ff.
37.Sommer-Mathis 1994, S. 45.
38.Cid 1989, S. 69; Barrera 1968, S. 242a.
39.Sáiz 1983.
40.Paz 1968, S. 3.
41.Tierno Galván 1965, passim.
42.Simón Díaz 1982, S. 436, 438, 440, 448, 457, 463.
43.Díaz Plaja 1957, S. 111, 125, 148, 192, 198, 200, 203, 234, 250, 262.
44.Díaz Plaja 1957, S. 102, 108, 110f., 122, 134f., 143, 190, 219-230, 247, 248, 277f., 280, 285f.
45.Rull/Torres 1981, S. 64ff.
46.Rudolf 1994, S. 35.
47.Cid 1989, S. 68 und 70.
48.Rull/Torres 1981, S. 109f.
49.Carreira/Cid 1990, S. 305f. und 316.
50.Arredondo 1992, S. 104; Arredondo 1993, S. 9-16; Arredondo 1987, S. 13-37; Jover 1949.
51.Arredondo 1992, S. 105.
52.Arredondo 1992, S. 104 und Anm. 8 mit Zitat von J. C. Dowling.
53.Saavedra Fajardo 1946, S. 1197.
54.Saavedra Fajardo 1946, S. 1216f.
55.Díaz-Plaja 1957, S. 165.
56.Saavedra Fajardo 1946, S. 1285-1437.
57.Tierno Galván 1965, S. 55.
58.Arredondo 1987.
59.Arredondo 1987, S. 14.
60.Díaz-Plaja 1957, S. 245f.
61.Díaz-Plaja 1957, S. 253.
62.Vega 1970, S. 33.
63.García de Enterría 1973, S. 291f.
64.García de Enterría 1973, S. 230 und 291.
65.García de Enterría 1973, S. 296-299.
66.García de Enterría 1973, S. 297.
67.García de Enterría 1973, S. 297.
68.Siehe zu all diesem Díez Borque 1995, S. 365-383.
69.Memorial histórico 1862, S. 304f.
70.Originalaufzeichnungen des Paters Pereyra; Memorial histórico 1862, S. 198.
71.Biblioteca Nacional, Madrid, Manuskript 3884.
72.Díez Borque 1995.
73.Für Analysen und Bibliographie hierzu verweise ich auf Díez Borque 1983, S. 371-392; einige vorläufige Untersuchungen in der satirischen und religions-übertretenden Poesie im spanischen Barock in Pinto 1987, S. 43-64.
74.Siehe Anm. oben bez. der Biblioteca Nacional, Madrid, Hispanic Society of America usw.
75.Etreros 1983, S. 145.
76.Etreros 1983, S. 146.
77.Hinweis und komplette Verse dieser Gedichte in Egido 1973, S. 123, 128, 130.
78.Egido 1973, S. 114ff., 125.
79.Egido 1973, S. 117, 120.
80.Cid 1989, S. 69.
81.Cid 1989, S. 42, 68f.
82.Rodriguez Moñino 1977, I, S. 559.
83.Academia burlesca que se hizo en Buen Retiro a la majestad de Philippo Cuarto el Grande. Año de 1637, Nr. 16.
84.Cid 1989.
85.Góngora 1991, I, S. 5.
86.Góngora 1991, I, S. 99ff.
87.Góngora 1991, II, S. 334.
88.Góngora 1991, I, S. 6.
89.Rull/Torres 1981, S. 108f.
90.Rull/Torres 1981, S. 108 und Anm.
91.Quevedo 1981, S. 209.
92.Quevedo 1981, S. 295.
93.Quevedo 1981, S. 271.
94.Cid 1989, S. 36 Anm.
95.Quevedo 1981, S. 1365ff.; Cid 1989, S. 36.
96.Quevedo 1981, S. 306.
97.Quevedo 1981, S. 266.
98.Quevedo 1981, S. 275.
99.Quevedo 1981, S. 144, 147.
100.Quevedo 1981, S. 634.
101.Quevedo 1981, S. 63.

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